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Dummy des Monats

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Hallo,

Bin 14, in der 2 Sek B und

ich will Applikationsentwickler werden, aber wiee??

Nehmen wiir an ich fange mit IT-Support an !

Das fragt sich dieser Schüler im Ayom Forum. Sogar mit Doppelpost. Sogar ich weiss, wie man sich bei diesem Beruf (wie in jedem anderen Beruf) um eine Schnupperlehre resp. Lehrstelle bewirbt. Hier hat wohl sogar der Berufsberater versagt…

Alkoholiker gesucht

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Gerade eben bin ich auf mini-jobs.ch aufmerksam geworden. Die Seite ist zwar nicht sehr ansprechend, aber ich schaute mich trotzdem mal um. In der Rubrik “Computer, Internet, Telefon” stiess ich auf eine Anzeige mit dem Titel “Bier-KonsumentInnen gesucht…”

Was auf den ersten Blick noch scheinbar seriös aussieht, entwickelt sich zur Lachnummer:

Marktforschungszwecke [...] persönliche Meinung: Spontan und frisch von der Leber weg.

[...] für ein renommiertes und unabhängiges Marktforschungsinstitut [...] „Alltags-Konsumenten“ [...] sogenannte Gruppendiskussionen [...] Ergebnisse werden anonymisiert [...]

Anforderungen
- Sie sind zwischen 25- 45Jahre alt
- Sie sind nicht arbeitslos (Teilzeitjob ok)
- Sie arbeiten in keiner der folgenden Branchen:
Journalismus/Medien, Marketing/Werbung/Marktforschung

Melden Sie sich, damit wir Sie in unsere Datenbank für zukünftige Projekte aufnehmen können.

Wirklich amüsant. Es ist nichts für Arbeitslose und Journalisten, vermutlich erwartet man danach negative Kritik in der Sonntagszeitung. Trotzdem sollen Aussagen spontan sein. Zudem muss man nicht mehr jung und Konsument sein. Die Ergebnisse sind anonym, man wird aber in eine Datenbank aufgenommen. Ausserdem ist Team-Arbeit für die Gruppendiskussion gefordert.

Bei mini-jobs.ch gibts mehr ;)

Man muss sich das nur einmal vorstellen. Man bloggt immer schön vor sich hin, hat ein paar Besucher und Kommentatoren und auch die Feeds werden abonniert. Eine richtig tolle Sache. Ich bin jung, erlebe und lerne viel – und halte es im Blog fest. Noch besser. Und dann: Job- resp. Lehrstellensuche. Für meinen Traumberuf Informatiker kann ich in der Bewerbung angeben, dass ich eine eigene Website habe. Zack, die Bohne – positiv und negativ in einem.

Positiv

Er ist engagiert, hat einige Vorkenntnisse und muss nicht erst in der Lehre erfahren, dass CSS nicht nur für Counter Strike Source (spiele ich übrigens nicht) steht. Genau der Richtige für diesen Beruf (vielleicht). Aber man muss nur bei der Website genauer hinschauen und man findet meine Blogs. Ohje, voll erwischt

Negativ

Ich schreibe hier ziemlich viel Zeugs rein. Merkwürdiges, Komisches, Inspirierendes und Tolles. Der Haken: Wenn ich dann nur mal schreibe, der Swisscom-Service liesse zu wünschen übrig, ist es vorbei mit einer möglichen Stelle. Ok, man muss die Beiträge zuerst noch finden. Aber mit einer Suchmaschine geht das in 1 Sekunde.

Aber so schlecht ist es ja auch nicht. Ich schreibe eigentlich gar nicht so Schlimme Sachen. Vielleicht schauen die ja mein Blog gar nicht an oder im schlimmsten Fall doch…

Im Grunde muss ich mir keine Sorgen machen. Es ist mein Privatleben. Hey, jeder hat das (abgesehen von den Walk-of-Fame-Promis und Möchtegern-VIPs) – und ich stell einen kleinen Teil davon ins Internet.

Aber sobald man einen Job hat, 40 und erfolgreich ist, kann man das problemlos tun. Blog eröffnen, über alles und nichts schreiben. Und… am Ende ist man dann wie Redder (nicht böse gemeint)
;-)

Also von dem her: Völlig unnötiges Thema, es gibt keinen Grund zur Sorge. Nochmals Glück gehabt. :P